Meine Geschichte

Meine Geschichte

Ich möchte dir nicht erzählen, dass ich alle Antworten kenne. Ich möchte dir zeigen, warum mir Begleitung auf Augenhöhe so wichtig ist.

Wer war ich? Wer bin ich? Und wer will ich sein?

Ich war lange die starke Säule.

Die, an die man sich anlehnen konnte. Ich habe organisiert, Lösungen gefunden, Verbindungen gehalten und war für andere da.

Ich konnte viel tragen – und habe das lange für eine meiner größten Stärken gehalten. Bis ich irgendwann merkte, dass auch eine starke Säule nicht dafür gemacht ist, alles zu tragen.

Von außen hat man mir lange nichts angesehen. Ich habe gelacht, funktioniert und weitergemacht. Innen waren meine eigenen Grenzen irgendwann ziemlich leise geworden – und „Ich muss nur noch ein bisschen durchhalten“ dafür umso lauter.

Ich kenne Erschöpfung. Ich kenne den Moment, an dem Dinge plötzlich nicht mehr so funktionieren wie vorher. Und ich kenne auch die Erfahrung, dass aus schwierigen Zeiten etwas Neues entstehen kann.

Stärke bedeutet nicht, immer alles allein tragen zu können.

Mein Interesse an Menschen war schon viel länger da.

Schon Anfang zwanzig interessierte mich Psychologie. Aber rückblickend glaube ich, dass ich erst einmal selbst herausfinden musste, wer ich war, wer ich bin und wer ich sein will.

Vielleicht hört diese Frage auch nie ganz auf. Und das finde ich heute gar nicht mehr schlimm.

Zuhören, Zusammenhänge erkennen und gemeinsam nach Lösungen suchen gehörten schon immer zu meinen Stärken.

2020 wusste ich schließlich: Ich möchte mehr daraus machen. Ich wollte Menschen begleiten – auch, weil ich selbst erfahren hatte, wie wertvoll es sein kann, wenn jemand zuhört, hinschaut und ein Stück des Weges mitgeht.

Ich begann meine Aus- und Weiterbildungen und irgendwann entstand daraus etwas, das sich sehr nach mir anfühlte: der Achtsamkeitstempel.

Warum eigentlich ein Tempel?

Weil Achtsamkeit für andere vielen von uns ziemlich leichtfällt. Achtsamkeit für uns selbst? Schon schwieriger.

Der Achtsamkeitstempel soll deshalb ein Ort sein, an dem du nichts vorspielen musst. Hier darf geweint, geschwiegen, gelacht und auch mal geflucht werden. Du darfst sagen: „Ich finde das gerade alles scheiße.“ Und fünf Minuten später trotzdem lachen.

Die Wände haben schon einiges gesehen. Und das dürfen sie auch.

Ich möchte dir hier nicht als jemand begegnen, der behauptet, dein Leben besser zu verstehen als du. Es ist schließlich deins.

Ich bringe mein Wissen und meine Erfahrung mit. Ich höre zu, stelle Fragen, schaue mit dir auf Zusammenhänge und sage dir auch ehrlich, was ich sehe.

Und wenn du sagst: „Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll.“ – dann schauen wir gemeinsam. Und finden DEINEN Weg.

Und wenn ich meiner jüngeren Version heute begegnen würde?

Ich glaube, ich würde gar keine große Lebensweisheit auspacken. Ich würde ihr sagen: Du darfst auch mal schwach sein. Übe dich darin, Grenzen zu setzen. Und vor allem: Sei ein bisschen freundlicher zu dir. Du kannst stolz auf dich sein.

Vielleicht hätte ich damals nicht alles davon geglaubt. Aber vielleicht hätte es gutgetan, wenn es jemand gesagt hätte.

Und genau dieses Gefühl wünsche ich mir auch für die Menschen, die zu mir kommen. Nicht, dass nach einem Gespräch plötzlich das ganze Leben sortiert ist. Sondern vielleicht zunächst einfach: „Das hat gut getan.“

Was du von mir erwarten darfst

Neugier statt Bewertung. Klarheit ohne Härte. Fachliche Impulse, ohne dass deine eigene Stimme dabei verloren geht. Und durchaus auch Humor – denn persönliche Entwicklung muss nicht permanent schwer sein.

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